Cartogram (Kartenanamorphote)

Wir kennen Choroplethen, Heatmaps, neutrale Gitter und Hexagone. Alle halten sie sich an natürliche, politische oder willkürlich festgelegt Grenzen. Signatur und Farbigkeit repräsentieren den Wert (Bevölkerungsdichte, Versorgungsgrad, …), der visualisiert werden soll. Mitunter wird auch die 3D-Darstellung genutzt. Will man aber wirklich die Verhältnisse über die Größe visualisieren, eignet sich das Cartogram (engl.), also die Kartenanamorphote oder Kartenanamorphose. Ja, es verzerrt aber verdeutlicht die Zusammenhänge oft besser und der Mensch mit seinen Fähigkeiten kann trotzdem gut die eigentlichen Grenzen erkennen.

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Cartogram mit Bevölkerungsdaten von Halle (0, 5, 10, …, 45, 50 Iterationen), Datenquelle: http://www.halle.de/de/Verwaltung/Online-Angebote/Offene-Verwaltungsdaten/)

Beispiel: Vergleich von Choropletenkarte und Cartogram für Gesamtwohnungswerte in der USA (nach Max Galka, METROCOSM).
Quelle: http://www.geolounge.com/wp-content/uploads/2015/09/us-map-cartogram.gif

cartogramm_1
QGIS-Plugin „Cartogram“ inkl. mitgelieferter Demodaten in Aktion

Weiter Infos:

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2 Gedanken zu „Cartogram (Kartenanamorphote)

  1. Pingback: Cartogram, die 2. | geoObserver

  2. Pingback: Wie entsteht ein Cartogram? | geoObserver

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