LatLong ganz einfach!

Nie war es einfacher, schnell die korrekten Koordinaten als LatLong (geografische Länge und Breite) zu ermitteln. Einfach latlong.net aufrufen, Adresse eingeben oder in der Karte auf den gewünschten Standort klicken und schon sind die Koordinaten verfügbar. GPS-Koordinaten, Teilen via FB und Twitter, Einbinden in die eigene Webseite? Kein Problem. Klein und fein!

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Screenshot: latlong.net in Aktion, hier für die Torstraße in Halle (Saale) (Quelle: [1])

[1] … https://www.latlong.net/

City-Roads mit OSM-Daten

Eine kleine und feine Anwendung „City-Roads“ zum schnellen Erzeugen von dekorativen Straßenkarten aus OSM-Daten findet Ihr bei Andrei Kashcha (@anvaka) [1]. Einfach Stadt suchen, Straßenvektoren, Hintergrund und Schrift einfärben, exportieren und freuen! Und vielleicht auch gleich noch ’ne Tasse … ;-)

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Screenshots animiert: City-Road für Halle (Saale)

[1] … https://anvaka.github.io/city-roads/
[2] … https://twitter.com/anvaka/status/1218971717734789120?s=20

OpenData: Entgeltfreie Geobasidaten in Brandenburg verordnet!

Die „Verordnung zur Festlegung der entgeltfreien Bereitstellung und der Nutzungsbestimmungen für digitale Geobasisinformationen und Geodatendienste (#BbgGeoNutzV) vom 23.12.2019″ im BbgGVBl. II, Nr. 2 vom 14.1.2020 ist verkündet. [2]

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Screenshot: Die BbgGeoNutzV

Und wann dürfen wir einen solchen Fortschritt in Sachsen-Anhalt erleben #moderndenken (?)

[1] … https://www.bdvi.de/application/files/1615/7899/4690/BbgGeoNutzV_GVBl_II_02_2020.pdf
[2] … https://twitter.com/BDVI_Bbg/status/1217027004014432257?s=20
[3] … https://geoobserver.wordpress.com/2019/06/21/open-data-in-bbg-ab-heute-gesetzesaenderung-in-kraft/

Buchtipp: GIS & nachhaltige Stadtplanung

Ein frei verfügbares Buch über GI-Systeme in nachhaltiger Stadtplanung
und -verwaltung inkl. einiger Übungen mit dem freien QGIS findet Ihr bei Open Access [1]. Dort heißt es:

„GIS wird heute eingesetzt, um städtische Probleme besser zu verstehen und zu lösen. Dieses Buch erforscht und illustriert die Nutzung von Geoinformationen bei der Planung und dem Management von Stadtregionen. Der erste Teil des Buches befasst sich mit dem Konzept der nachhaltigen Stadtentwicklung, ihren verschiedenen Rahmenbedingungen, den vielen Möglichkeiten der Messung von Nachhaltigkeit und ihrem Wert im Bereich der Stadtpolitik. Der zweite Teil diskutiert, wie Stadtplanung unsere Städte gestalten kann, untersucht verschiedene räumliche Konfigurationen von Städten, die Verbreitung von Aktivitäten und die Anforderungen an verschiedene Funktionen zur Erreichung der strategischen Ziele. Ein weiterer Schwerpunkt ist die Erkenntnis, dass die Stadtbewohner zunehmend durch Naturgefahren und den Klimawandel bedroht sind.“ [1]

(Übersetzt mit http://www.DeepL.com/Translator (kostenlose Version))

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Screenshot zur Buchseite auf Open Access (Quelle [1])

[1] … http://oapen.org/search?identifier=1002491
[2] … https://www.gislounge.com/free-urban-planning-gis-exercises/
[3] … Download: http://oapen.org/download?type=document&docid=1002491

QGIS-Tipp: #30DaysofDiscoverQGIS3x

GIS-Insider werden ihn kennen, Kurt Menke alias @geomenke, immer eine gute Quelle und Inspiration, wenn es um freies und offenes OpenSource-GIS geht. Momentan läuft auf Twitter seine Aktion #30DaysofDiscoverQGIS3x. Jeder, der Neuigkeiten zu QGIS3 erfahren oder ein bisschen Coaching braucht, sollte es sich die Übungen anschauen. Das ist quasi mein #geoObserver-LESEBEFEHL! ;-)

(Und, ja, Kurt will damit sicher auch sein Buch pushen und nein, ich bin nicht beteiligt!)

Hier z. B. Tag 6 und 7 von #30DaysofDiscoverQGIS3x

[1] … https://twitter.com/hashtag/30DaysofDiscoverQGIS3x

USA: Ein Ende der Zersiedelung in Sicht?

„Zonierung von Einfamilienhäusern ist in Amerika praktisch ein Evangelium, das von Hausbesitzern und lokalen Regierungen begrüßt wird, um die Nachbarschaften von aufgeräumten Häusern vor dichterer Bebauung in der Nähe zu schützen.“ [1]

Dass diese Zersiedelung der Landschaft [3], [4] sich langfristig negativ auswirkt, scheint man jetzt auch in Amerika erkannt zu haben. Oregon und Kalifornien arbeiten an neuen Gesetzen, dies einzuschränken bzw. zu beenden. Mehr dazu in [1] und [2].

Zersiedlungs_Beispiel_Corona_comparemaps_drona_ro_screenshot_1.png
Screenshot: Bsp. für Zersiedlung Corona bei LA (vgl. [5]) mit http://comparemaps.drona.ro/

[1] … https://schalkenbach.org/cities-start-to-question-an-american-ideal-a-house-with-a-yard-on-every-lot/
[2] … https://www.wweek.com/news/state/2018/12/14/could-oregon-become-the-first-state-to-ban-single-family-zoning/
[3] … https://de.wikipedia.org/wiki/Zersiedelung
[4] … https://www.umweltbundesamt.de/tags/zersiedelung
[5] … https://www.google.de/maps/@33.8479241,-117.5741754,4327m/data=!3m1!1e3
[6] … https://www.nytimes.com/interactive/2019/06/18/upshot/cities-across-america-question-single-family-zoning.html

Ganz nüchtern: die Whisky Karte

Eine Karte mit derzeit 318 weltweiten Einträgen findet Ihr bei der WhiskyMap. Die Daten werden aus den OpenStreetMap-Daten extrahiert (Tag [distillery = whiskey]), die letzte Aktualisierung war heute Nacht.

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Screenshot: WhiskyMap

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Screenshot: Auch unsere lokale Whisky-Brennerei im Salzatal [2] ist zu finden :-)

[1] … http://loschnig.com/maps/whisky/whiskymap.php
[2] … https://www.gerhard-buechner.de/whisky#Whisky-aus-dem-Salzatal

Gefunden in der Wochennotiz Nr. 494

ESRI vs. OSS

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In [1] habe ich einen interessanten Beitrag gefunden, in dem das Verhältnis vom GIS-Marktführer zur OSS-Bewegung aus unterschiedlichen Richtungen betrachtet wird: Die Marke ESRI, Beschaffungspraktiken, Lizenzstrategie, Netzwerkeffekte sowie Angebots-breite & Partnernetzwerk. Ich finde mich an vielen Stellen wieder, alles teile ich nicht.

Wenn der Verfasser meint, OSS würde ESRI stärker machen, kann man das durchaus nachvollziehen, aber bitte vergesst dabei nicht, ESRI bedient sich bereits seit Jahrzehnten vieler freier OSS-Komponenten, im ESRI-Code sind über 500 OSS-Tools integriert [2], [3].

Und übrigens, nur so ein Gedanke: Wer im öffentlichen Umfeld arbeitet, arbeitet mit Steuergelder, die sparsam einzusetzen sind. Insofern ist der Einsatz von OSS ständig neu zu prüfen. Wenn OSS Gleiches leistet, sollte es auch eingesetzt werden, dass es im GIS-Umfeld durchaus gut funktionieren kann, siehe [4] und [5]

[1] … https://medium.com/@joemorrison/why-hasnt-open-source-software-disrupted-esri-a55896dd6f58
[2] … https://geoobserver.wordpress.com/2017/08/14/wieviel-opensource-steckt-in-esri/
[3] … https://geoobserver.wordpress.com/2017/08/23/wieviel-opensource-steckt-in-esri-2/
[4] … https://netzwerk-gis.de/wp-content/uploads/2017/08/switch2qgis_geofachtag_201702016_v04b.pdf
[5] … https://netzwerk-gis.de/wp-content/uploads/2018/10/it-consult_elstermann_gis_kommunal_switch2qgis.pdf