3D in TinkerCAD, erste Erfahrungen

Auf der Suche nach einer einfach bedienbaren und kostenfreien 3D-CAD-Software für ein paar einfache Volumenkörper, die gleichermaßen auf Windows und MAC läuft, bin ich am Wochenende auf TinkerCAD von Autodesk gestoßen. Und, ich bin gegeistert. Die Software macht genau das, was ich brauche und das wirklich verblüffend einfach und effektiv. Verschneidungen und Durchdringungen, sinnvolle Bemaßung gleich als Eingabe, … Perfekt. Hut ab! Registrieren und einfach ausprobieren, am besten Eure Ergebnisse gleich öffentlich freischalten ;-).
Mein Fazit: TinkerCAD mal auszuprobieren lohnt sich auf jeden Fall!

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Meine ersten Test-Objekte (Bearbeitungszeit für mich als Anfänger ca. 30 Minuten)

Hier mein Test-Modell gern zum Ausprobieren für Euch:

Übrigens, die einzige Einführung, die ich mir angeschaut habe, war folgendes Video:

QGIS: Beste Karten auf Flickr

Eine schön anzusehnende Galerie von Karten, die mit QGIS erstellt wurden, findet Ihr in der 2013 gegründeten Flickr-QGIS-Gruppe. Derzeit 818 Mitglieder und 549 Karten. Einfach mal Anregungen holen, was Ihr aus Euren Karten mit QGIS noch alles rausholen könnt. Es lohnt sich!

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Startseite der Flickr-QGIS-Gruppe (Quelle: https://www.flickr.com/groups/qgis/)

QGIS-PlugIn: GPXtoSpaceTimeCube

Angepingt durch einen Tweet von Anita Graser (@underdarkgis) bin ich auf das QGIS-Plugin „GPXtoSpaceTimeCube“ aufmerksam geworden. Dreidimensionale GPS-Daten (GPX-Dateien) laden und in 3D visualsieren. Einfach zu bedienen, schnelle Ergebnisse. Musste ich doch mal probieren. Klappt!

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Wanderung in Unterrisdorf  bei Eisleben 2009, visualisiert mit GPXtoSpaceTimeCube

QGIS: v3.4 Madeira released

Die GEO-Nachricht vom Wochenende, ein neues QGIS-Realease ist mit v3.4. Madeira online gegangen und kann von jedermann geladen, genutzt und durch viel Input verbessert werden. Glückwunsch und DANKE an das QGIS-Entwickler-Team, die Projektbeteiligten und die Sponsoren!

Ein Blick ins Changelog zeigt Euch alle Verbesserungen.

QGIS: Vintage Gewässer Style

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Momentan scheinen etliche QGIS-Nutzer eine besondere Herausforderung darin zu sehen, historische Karten in ihrer Anmutung mit modernen GI-Systemen nachzuempfinden. Das macht natürlich viel Spaß und schärft den Blick auf die Möglichkeiten der Geo-Software. Mich hat’s auch angefixt, ich hab’s probiert, eine alte Karte mit QGIS nachzubauen. Angefangen hab ich mit den Gewässern. Wenn man die „Geheimnisse“ des eingebauten Geometriegenerators mit Negativ-Buffern, der Transparenz und der Gradientenfüllung entdeckt hat, ist das Ganze kein Problem mehr und funktioniert natürlich auch beim Hinzufügen von Objekten, Einfügen von Inseln und Teilen von Polygonen, wie im Video zu sehen ist.
Ihr könnt die Daten, insbesondere die Styles mit Signaturen und Einheiten sowie das Projekt und die Demodaten gern nachnutzen und und anpassen.

QGIS: Farbenblindheit simulieren

Nachdem ich unter [1] und [2] schon Tools zur Simulation der verschiedenen Arten der Farbblindheit vorgestellt habe, kommt heute der Tipp für QGIS-Nutzer: Ab QGIS 3 kann man im QGIS-Preview-Mode direkt  in der Karte die drei Krankheitsbilder simulieren, der Nutzer weiß also schon in der Vorschau, wie die Farben der Karte von den Betroffenen wahrgenommen werden. Der Vorteil: kein zusätzliches Tool mehr nötig.

[1] … https://geoobserver.wordpress.com/2016/04/27/tool-farbenblindheit-simulieren/
[2] … https://geoobserver.wordpress.com/2017/03/14/coblis-color-blindness-simulator/