QGIS: neue Versionen 2.18.8/2.14.15

QGIS_2_18_8__2_14_15

Nach [1] sind unter http://qgis.org/de/site/forusers/download.html neue Versionen des beliebten, freien GI-Systems QGIS für Linux (Debian & Ubuntu) sowie Windows verfügbar. Version 2.18.8 als zukünftige LTR (Long Term Release) und  2.14.15 als aktuelle LTR.
[1] https://twitter.com/JuergenEFischer/status/866671469132222465

Plugin: QGIS Resource Sharing

Ein interessantes Plugin, um einmal erstellte Symbolisierungen einfacher zu verteilen ist das QGIS-Plugin „Plugin: QGIS Resource Sharing“.

Einfach als Erweiterung installieren,  unter Settings die Repositories eintragen/kontrollieren und gewünschte Ressourcen installieren. Hat alles geklappt, stehen diese dann im Layer-Stile-Dialog als SVG-Markiertungen zu Verfügung. Cool!

QGIS_Resource_Sharing_1.gif

Relauncht: Google Earth

Seit gestern ist Google mit einer neuen Version von GoogleEarth unterwegs, hier ganz kurz die wichtigsten Neuerungen:

  • läuft im Browser (Chrome)
  • Neue Suche-Funktion mit Unschärfe
  • Infokarten
  • Tour-Guide: Voyager-Funktion
  • verbesserte 3D-Steuerung
  • mehr Streetview in Deutschland?

Zum Youtube-Video: https://www.youtube.com/watch?v=j3oXdp4nogw

Halle (Saale): Die Burg – historisch in 3D

Seit einigen Tagen geht eine Meldung von einem historischen 3D-Modell der Oberburg der halleschen Burg Giebichenstein durch die Medien (siehe MZ, dubisthalle). Interessant sieht es im Video schon aus, sieht man doch die vollständige Burg, wie wir sie noch nie gesehen haben und alles in historsichen Zeitscheiben und teilweise von innen. Danke an Burg-Absolventen Alexander Börner, der die Simulation in seiner Bachelorarbeit realisiert hat.

Um das Ganze räumlich besser einordnen zu können, hab ich mal auf die Schnelle ein 3D-Höhenmodell (freie SRTM-Daten) mit den freien OSM-Daten in QGIS/qgis2threejs kombiniert und 8-fach erhöht. Das hilft, die Lage der Burg besser in den halleschen Raum einzuordnen. Der Burgberg war keinesfalls der Höchste, aber er lag am Wasser.

Das komplette Modell findet Ihr unter:
http://www.geoobserver.de/Halle_3D_1/Halle_3D_1.html

FOSSGIS: Shapely + Jupyter Programmieren mit Geodaten im Browser

Das war gestern mein persönliches Highlight im Liverstream der FOSSGIS 2017, der Shapely/Jupyter-Vortrag von Johannes Kröger. Python-Programmierung mit Geodaten direkt im Browser, da geht was! Ich hab’s natürlich gleich mal probiert, my1stInteractiveQuadrat ;-), seht selbst, achtet auf den Slider unten:

my1stInteractiveQuadrat_1

Viel mehr davon könnt Ihr sehen:

Mehr zu Shapely unter https://pypi.python.org/pypi/Shapely und zu Jupyter unter http://jupyter.org/index.html, eine Kurzbeschreibung habe ich dem FOSSGIS-Programm entnommen (THX!)

„Interaktive Visualisierung von Geodaten in Jupyter Notebooks

Shapely ist eine Python-Bibliothek für Geometrien und geometrische Operationen. Jupyter Notebook ist eine Art dokument-orientierte, webbrowser-basierte Entwicklungsumgebung, in welcher man Python-Code schreiben und blockweise ausführen kann.

Shapely-Geometrieobjekte können in Jupyter-Notebooks direkt als grafische Elemente dargestellt werden. Jupyter bietet die Möglichkeit den Input von Funktionen interaktiv über Elemente wie Slider oder Dropdown-Menüs zu ändern. Zusammen ermöglicht dies äußerst einfach interaktive Visualisierungen von geometrischen Daten, etwa zur Exploration von Datensätzen oder zur visuelle Analyse von Algorithmen.

Gezeigt wird ein grober Überblick der Basics sowie ein paar einfache und hoffentlich beeindruckende Beispiele, die Lust auf mehr machen sollten. Verwendet werden dabei neben Shapely auch Fiona, pyproj, rtree und GeographicLib.“
(Quelle: https://www.fossgis-konferenz.de/2017/programm/event.php?id=5242)

FOSSGIS 2017: Erste Videos online

Für alle, die nicht auf der FOSSGIS 2017 in Passau sein können und auch keine Zeit finden, sich den Livestream anzuschauen, stehen natürlich auch diesmal die Mitschnitte offline als Playlist auf Youtube zur Verfügung. Die Vorträge vom gestrigen Eröffnungstag sind schon verfügbar, Riesen-Dank an das Team aus FOSSGIS e.V. & C3VOC!!!

Meine gestrigen Favoriten sind übrigens „Neues von MapProxy“ von Dominik Helle, Omniscale und „Druckbare Karten im Web erzeugen“ von Hartmut Holzgraefe (meinen ersten Versuch – einen Halle-Stadtplan, immerhin 123 Seiten – findet Ihr unter https://maposmatic.osm-baustelle.de/maps/1577).

QGIS & TimeManager

Es macht immer wieder Spaß, mit QGIS und dem TimeManager-PlugIn zu experimentieren, diesmal hab ich mich an der Animation der Erdbeben-Daten von 2012 versucht. Das Erdbeben-Shape angereichert mit einer zusätzlichen Spalte (date_off = 201-12-31) und immer das gleiche Shape drei Mal ins Projekt geladen mit drei verschiedenen Stilen:

  1. Thema: roter Stern für Erbeben des aktuellen Zeitauschnittes (date)
  2. Thema: grüner Stern für die die „Erdbebenspur“ – nutzt dann den Zeitraum date … date_off
  3. Thema: Visualisierung als Heatmap, um die Dichte der Spur anzudeuten

earthquake2012_all3
Animation der Erdbeben in 2012 mit QGIS & TimeManager

earthquake2012_Einstellungen_TimeManager_1
Einstellungen im TimeManager und Layerfenster mit Legende

QGIS: CSV-Header-Länge

Interessant: Ein schönes kleines Beispiel von Anita Graser (THX!) zeigt, dass die Länge des CSV-Headers ziemlich frei von Begrenzungen ist, ganz anders als beim Shapefile mit seinen DBF-Grenzen (10 Zeichen) und den anderen Nachteilen.
Original-Tweet: https://twitter.com/underdarkGIS/status/837347339715104769


Quelle: https://pbs.twimg.com/media/C57a8cJXEAAU4nK.jpg