Open Data: Alle Gebäude Großbritaniens

So muss Open Data: Der Ordnance Survey , die 225 Jahre alte nationale Kartierungsagentur stellt den kompletten britischen Gebäude-Datenbestand zur freien Verfügung (gepackt ca. 1,23 GByte). Ich hab’s mal eben schnell im QGIS probiert, siehe Screenshots:

OS_Buildngs_Screencast_1.gif
Vom Gesamtausschnitt Großbritaniens zum Nullmeridian in Greenwich
(Daten-Quelle: http://bit.ly/os-gb-buildings)

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Open Data: mehr als 2600 Portale weltweit

Alle Welt spricht von Open Data, aber diese offenen Daten zu finden kann manchmal mühsam sein. Eine gute Hilfe könnte dabei die Sammlung auf opendatasoft.com sein. Mehr als 2600 Portale mit Open Data-Beständen wurden dort bisher zusammen getragen und es werden mehr.

Oops: Leider ist der hallesche Link defekt, ich hab’s vor ca. 30 min gemeldet, mal sehen, wie schnell man bei opendatasoft.com reagiert.

OpenData_Portale_Screencast_1.gif
2600+ Open Data Portal weltweit
(Quelle: https://www.opendatasoft.com/a-comprehensive-list-of-all-open-data-portals-around-the-world/)

Open Data Zürich mit QGIS-Server

Cool, das OpenData-Portal in Zürich nutzt den QGIS-Server! Nach MapServer und GeoServer mittlerweile eine wirklich ernst zu nehmende Alternative. Ich hab die Züricher Lösung gleich mal probiert. Klappt vorzüglich und ist performant. Danke Zürich für Bestätigung, wir sind in Halle auf dem richtigen Weg ;-)

OpenData_Zurich_Test_WMS_QGIS_1.pngOpenData-Portal Zürich: WMS für Luftbilder 2013, historischen Stadtplan 1864 und POIs im QGIS (WMS-Quelle: https://www.ogd.stadt-zuerich.ch/wms/WMS-ZH-STZH-OGD?)

[1] … https://twitter.com/OpenDataZurich/status/907962078823981056

Open Data: Deutschland kein Trend Setter?

Deutschland will immer ganz vorn,  mitspielen in der ersten Liga. Unbedingt. Wenn’s aber um Open Data geht, dann gehört Deutschland eher zum Mittelfeld. Vergleiche  „Open Data in Europa“ auf europeandataportal.eu. Schade eigentlich, aber nun kann es nur besser werden!

OpenData_Maturity_Screenshot_1.pngScreenshot: „Country maturity map“ (Reife Karte)
(Quelle: https://www.europeandataportal.eu/de/dashboard#tab-map)

Open Data & die guten Nachrichten aus Bonn

Dieser Tweet von  hat das Zeug, mein Lieblingstweet der Woche zu werden. Danke Bonn! Genau so, keine der Bedenken sind eingetreten. Bedenklich sind oft eher die Fragen und Meinungen der Bedenkenträger: „Was will der mit meinen Daten?“, „Müssen wir das machen? (Gesetz, Richtlinie, Verordnung)“,  „Ohne mein Metawissen können die sowieso nichts mit den Daten anfangen“ und ganz viel Angst, Ängstlichkeit, Herrschaftswissen.

Aufwachen. Die öffentlichen Daten gehören allen. Die Steuerzahler, also wir alle, haben sie mitfinanziert, also haben wir auch ein Recht auf die Daten, jedenfalls auf die meisten. Hier ist der Beweis: Vor Open Data muss man keine Angst haben!

OpenData_Bonn_eingetretene_Bedenken_Screenshot..pngScreenshot des Tweets
(Quelle: https://twitter.com/OpenDataBonn/status/899960313520541697)

Open Data: Gedanken über Qualität

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Einen interessanten Blog-Eintrag zum Thema Datenqualität bei offenen Daten findet Ihr bei Open Knowledge International. Im Artikel „Open data quality – the next shift in open data?“ werden einige interessante Aspekte zum Thema andiskutiert, z. B. die Vielfalt bestehender Qualitätsindikatoren als potenzieller Verhinderer bei der Verbesserung der Datenqualität oder die folgenden nicht vollständigen Indikatoren lt. GODI:

  • Vollständigkeit des Datensatzinhalts *
  • Erreichbarkeit (Zugangskontrolle oder öffentlicher Zugang?)
  • Nutzbarkeit der Daten
  • Verarbeitbarkeit (Maschinenlesbarkeit und Aufwand für die Nutzung von Daten)
  • Rechtzeitige Veröffentlichung **

*… das sehe ich eher so: wer auf 100% Daten wartet, veröffentlicht wahrscheinlich nie; 80% Daten sind besser als 0% (man muss es nur kennzeichnen!)

**… wird leider viel zu oft vergessen! Denn, „Wer zu spät kommt, den bestraft das Leben“

(Quelle: https://blog.okfn.org/2017/05/31/open-data-quality-the-next-shift-in-open-data/)

Open Data: Halbherzig!

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Gestern ist es nun der Entwurf durch das Kabinett gewinkt worden, ein Versprechen aus dem Koalitionsvertrag: Das Open Data Gesetz. Eigentlich eine gute Nachricht, wenn man aber genau hinschaut, eher nicht. Das eigentlich erwartete Potenzial wurde nicht wirklich ausgeschöpft, das Gesetz bleibt weit hinter den Erwartungen zurück. Schade eigentlich!

Einige der Schwachpunkte:

  • der Bürger kann sich den Zugang zu den Daten nicht gerichtlich erstreiten
  • eingeschränktes Zugangsrecht – also nur HALB-Open?
  • Beteiligung derzeit nur in 10 von 16 Bundesländern
  • Keine echte Pflicht zur Veröffentlichung
  • gilt nur für die Daten des Bundes, nicht für die Daten der Landesverwaltungen

Übrigens, lt. Handesblatt/Open Knowledge steht Deutschland beim Zugriff auf öffentliche Daten weltweit auf Platz 27! Ob sich mit diesem Gesetz dann der jetzige unbefriedigende Zustand verbessert, man  wird es sehen, wenigstens sollten wir den Glauben nicht verlieren!

Die Links:

VDV fordert OpenData, die 2.

Na, das Thema scheint dem VDV ja wirklich wichtig zu sein, er ruft erneut Bundesländer und Kommunen auf, ihre amtlichen Geodaten als OpenData kostenfrei zur Verfügung zu stellen. Seit gestern (19.09.2016) ist das entsprechende Positionspapier auf der Hompage des VDV  verfügbar.

Der geoObserver ist begeistert und verbreitet es gern, ganz neu jedoch scheint die Meldung jedoch nicht zu sein, denn die Mitteilung zum Positionspapier gab’s dies auch schon in den zbi-Nachrichten 2-3/2016, der geoObserver berichtete.

Nun liegt das Popsitionspapier vor. Danke VDV!

vdv_positionspapier_opendata_screenshot_2
Quelle: Screenshot http://www.vdv-online.de/aktuelles/vdvaktuell/positionspapier-des-vdv-zum-thema-open-data-9640/e662ad92eab1e5fadcf272eb3b232bcd.html

Daten: Kein Verwaltungseigentum!

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Ein interessanter Beitrag aus der SZ zum Thema Offene Daten, nicht wirklich Neues, aber viel Bestätigtes und das aus einem renommierten Blatt mit erweiterter Zielgruppe! Mein Wunsch: Möge es doch endlich mal Wirklichkeit werden, das mit den Offenen Daten der Verwaltung(en)! Meine Daten – Deine Daten muss aufhören, es sind UNSERE Daten, denn sie sind mit UNSEREN Steuern GEMEINSAM finanziert. Ohne UNSERE Steuern gäbe es diese Daten gar nicht, wann kommt das endlich an? Predigen wir im übrigen schon seit mindestens Mitte der 90er Jahre!

Mehr zum Thema: https://geoobserver.wordpress.com/category/opendata-2/